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Trainingslager Mallorca

Für einmal ein etwas anderer Bericht. Von A - Z:

Achtung fertig los: so schlimm ist die Schlacht am Buffet nicht,  doch der Hunger von Rennvelofahrern ist ja bekanntlich nicht gerade dürftig.

Ballermann: Viel gehört und leider habe ich ihn auch beim dritten Mal auf Malle noch nicht gesehen.  Die mallorquinische Volksmusik, im Volksmund auch Ballermann genannt, erhellt jedoch in mehreren Zimmern die Motivation!

Can Picafort: Hier verbringen wir die zweite Woche. Eine super Lage in einem sehr tollen Hotel!

Defekte: leider wurde der defektfreie „Drahtesel“ noch nicht erfunden. Toll, dass wir mit Christian einen solch … (bei E geht’s weiter…)

Engagierter Betreuer: Was wären wir hier ohne Christian; überall ist er gleich zur Stelle, hilft Unterversorgten mit Nahrungsnachschub oder holt, von der Defekthexe zur Aufgabe gezwungenen, Fahrern wieder nach Hause.

Frauen: nur zwei dabei in Mallorca, weshalb eigentlich!?!

Geng no nid witer: Bärndütscher Ausdruck für, weshalb fahren die Führenden im Gegenwind nicht schneller!

Hungerast: kann jeden treffen; plötzlich will nichts mehr wirklich, wodurch 100 Höhenmeter  zur nicht enden wollenden Qual verkommen können.

Immer wieder die Diskussionen über die zurückgelegten Kilometer und den Stundenschnitt. Generell gilt: Je höher die Berge umso tiefer der Schnitt und umgekehrt. Nach
zwei Wochen hat wohl jeder hier die vierstellige Tachoanzeige erreicht. Multipliziert mit der Anzahl Teilnehmer kommt man da schon um die halbe Welt…

Joggen: Eine Sportart, die für Leute erfunden wurde, die den Radsport noch nicht entdeckt haben. Gewisse von uns nützen das Joggen auch am Morgen um die Beine zu lockern.

Königsetappe: Einmal um die Insel wäre des guten zu viel gewesen. Unsere Tour führte über mehrere Pässe, mit gesamthaft  4000 Höhenmetern und 220 Kilometer. Fazit am Ende des Tages: Das Essen schmeckt nach 9 Stunden auf dem Rad einfach noch besser!

Leicht: Eine Trainingszone, die mehr nach Leicht tönt als sie wirklich ist. Meistens beginnen dabei die Beine schon Leicht zu brennen…

Mittagshalt: Auf der Königsetappe gabs einen kurzen Pasta-Rast an der Küste, um mit vollen Energietanks gleich in den nächsten Berg zu stechen.

Nasse Strassen führen oftmals zu… siehe S

Orientierungslosigkeit: Trotz genauen Angaben und Karte brachten es schon viele von uns zustande sich zu verfahren, inkl. dem Schreiber dieses Berichts.

Powertap: Die meisten trainieren mit dem Powertap, dieses Gerät misst die Wattzahlen und sagt somit ziemlich klar aus wie stark der jeweilige Fahrer  ist. Nur doof, dass in den zwei Wochen faktisch alle Geräte ausgestiegen sind. Obs an der Technik oder zuviel Power in den Beinen liegt, kann wohl nur der Hersteller erklären…

Quantität vor Qualität oder umgekehrt. Dieses Sprichwort sollte beim planen und ausführen der Trainings immer wieder beachtet werden. Glücklicherweise haben wir mit Thomas und Diana Experten dabei!

Rad putzen: Die ideale Beschäftigung an einem Ruhetag.

Stürze: Mallorquinische Strassen gemischt mit Regen ergeben den idealen Cocktail für ein Sturzfestival. Glücklicherweise kamen alle mit leichten Blessuren davon.

Tischgespräche: Je nach Zustand der Beteiligten. Im Allgemeinen darf wohl angenommen werden, je länger die Trainings umso begrenzter der Tiefgang der Gespräche. Generell gilt dem weiblichen Wesen eine ziemlich hohe Präsenzzeit, ausgenommen der Tisch von Thomas…

Traumpaar: Thomas und Diana, was wären wir Fahrer ohne sie als Trainer, Motivatoren, Organisatoren, Zuhörer und und und. Obs die Spatzen nur von den Dächern zwitschern, sei als Gerücht abgetan, doch  anscheinend sollte noch dieses Jahr ein Fest steigen…

Uuh bald einmal am Ziel. Dieser Ausdruck stammt nicht nur von mir beim Verfassen dieses Berichts, vor allem auf der Königsetappe war er des öfteren zu hören.

Verletzungen: Glücklicherweise haben wir bis jetzt nur ein paar Schürfungen zu beklagen.

Wind, meistens verdammt hart auf dieser Insel und natürlich immer als Gegenwind…

X-Blick: diesem Blick, kommt meistens in Kombination mit H wie Hungerast vor, kann man mit getönter Sonnenbrille vorbeugen; täuschen des Feindes sozusagen.

Ziele dieses Jahres: jeder von uns hat sich kleine und grosse Ziele für die Saison 2010 vorgenommen. Super trainiert haben wir hier und jetzt geht’s schon bald ans umsetzen! Ich wünsche ALLEN das Beste dazu!!!